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18.03.2016

Hürter, Kampmann und Denn: Bundesverkehrswegeplan - gute Nachricht für die Straße, schlechte für die Schiene


Mit Blick auf den Bundesverkehrswegeplan stellen Marcel Hürter, MdL, der Ortsvereinsvorsitzende von Bad Neuenahr-Ahrweiler, Jörn Kampmann und der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Kreistag, Lorenz Denn, fest: „Mit dem Lückenschluss der A1 und der Ortsumgehung Lohrsdorf sind im Bundesverkehrswegeplan zwei Projekte enthalten, die uns schon lange wichtig sind. Insbesondere der Lückenschluss der A1 wird für die Menschen in der Verbandsgemeinde Adenau und den ganzen Kreis die Verkehrsanbindung an die Großregion Köln/Bonn deutlich verbessern. Darüber hinaus wird der Lückenschluss neue wirtschaftliche Impulse setzen. Das sind ausgesprochen gute Nachrichten für die Menschen in der Region. Jetzt ist es umso wichtiger, dass wir hier schnell in die Umsetzung der Maßnahmen kommen.“

Angesichts der Belastungen für die Menschen im Rheintal durch den Bahnlärm sehen Hürter, Kampmann und Denn den Bundesverkehrswegeplan allerdings kritisch, weil eine Alternativtrasse zur Güterzugstrecke am Mittelrhein nur als Projekt des „weiteren Bedarfs“ erwähnt ist. Damit liegt die Planung der Trasse, die offensichtlich als Tunnel zwischen Mainz-Bischofsheim und Troisdorf angedacht ist, für viele Jahre auf Eis.

Hürter, Kampmann und Denn: „Bundesminister Alexander Dobrindt sieht offenbar keine Notwendigkeit, auch nur die Perspektive auf Linderung zu eröffnen. Er lässt dabei aber außer Acht, dass es um Lebensqualität und Gesundheit von Menschen geht. Außerdem sind die heute schon absehbaren Kapazitätsprobleme auf der Nord-Süd-Strecke Rotterdam-Genua offenbar völlig außer Betracht geblieben. Die öffentliche und politische Diskussion beginnt jetzt. Wir werden uns weiterhin für eine alternative Güterzugstrecke stark machen.“


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