Drucken
29.01.2016

Hürter und Kampmann sprechen sich für Runden Tisch zur Tierheimfinanzierung aus


SPD-Bundestagsfraktion startet Initiative

Die deutschen Tierheime sind nach wie vor unterfinanziert. Die SPD-Bundestagsfraktion möchte das Problem angehen und ruft die Bundesregierung zur Gründung eines Runden Tisches zur Tierheimfinanzierung auf.

Marcel Hürter, Tierschutzpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Jörn Kampmann unterstützen den Vorschlag der SPD-Bundestagsfraktion: "Schon seit Jahren sind die deutschen Tierheime chronisch unterfinanziert. Es wäre gut, wenn der Bund hier seiner Verantwortung gerecht würde. Städte und Gemeinden haben die gesetzlich geregelte Aufgabe, die durch Fundtiere verursachten Kosten zu tragen – in der Praxis klaffen jedoch häufig erhebliche Lücken zwischen der Fundtierkostenerstattung durch die Gemeinden und den Kosten, die dem Tierheim tatsächlich durch Fundtiere entstehen. Eine bundesweite Lösung ist deshalb überfällig.“ 

Lorenz Denn, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag, ergänzt: „Die Initiative der Bundestagsfraktion freut mich. Sie ergänzt den Vorstoß unserer Fraktion im Kreistag bei den Haushaltsberatungen, der darauf abzielte die Finanzlage des Tierheims für den Kreis Ahrweiler in Remagen zu verbessern."

Die Einberufung eines Runden Tisches, der die beteiligten Akteure wie Tierschutzverbände und Kommunen zusammenbringt, soll nach Wunsch der SPD-Bundestagsfraktion der Anfang sein. Der Deutsche Städtetag hat sich bereit erklärt, an einem Runden Tisch zur Thematik mitwirken zu wollen. Nun ist es am zuständigen Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt eine zeitnahe Einberufung eines Runden Tisches zur Tierheimfinanzierung zu organisieren.

"Die Unterfinanzierung der Tierheime  ist ein Problem, dass uns schon lange unter den Nägeln brennt. Wenn jetzt alle einmütig handeln, kann es gelingen, die Finanzierung der Tierheime bundesweit auf ein gesundes Fundament zu stellen“, so Hürter und Kampmann.


Kontakt|RSS-Feed|Impressum|Datenschutz